Montag, 1. März 2010

H-M

H - Himmel
Am Tag muss man sich mit literweise Sonnencreme vor dem Ozonloch schützen und in der Nacht kann man den Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre geniessen. Ich werde die 2 Nächte im Outback oder der mitternächtliche Wein mit ein paar Reisebekanntschaften an der Cable Beach in Broome wohl nie mehr vergessen. Weit weg von Lichtverschmutzung ist der Anblick einfach umwerfend. Zudem kann man Sternschnuppen in unglaublich geringen Abständen mitverfolgen. Manchmal kam ich fast nicht mehr mit wünschen nach… Jetzt hoffe ich einfach dass der eine oder andere Wunsch auch in Erfüllung geht ;-)

I - Ich weiss leider nichts

J - Ja ich weiss leider immer noch nichts

K - Kurzform
Am Anfang hatte ich doch einige Mühe um den Australischen Slang zu verstehen. Was mir vor allem Mühe bereitete waren die Kurzformen… Australier sind manchmal ein bisschen Faul, deshalb versuchen sie auch beim Reden zu sparen. So verstand ich erst einmal Bahnhof als mich der Gastvater in Noosa einmal fragte ob ich eine 'Näni' wolle. Er meinte Banana! Weitere Beispiele: 'Swördi' = Swordfish, 'Teitis' = Potatoes… Aber ich gewöhnte mich natürlich schnell daran. Inzwischen habe ich jedes Mal ein Freudenerlebnis wenn mir jemand sagt dass ich ein wenig einen australischen Akzent habe oder wenn man mich nicht mehr nach dem ersten Wort als Schweizerin identifiziert.

L - Lebensmittel
Natürlich hat auch Australien ein paar typisch australische Produkte. Die bekanntesten davon sind wohl Vegemite (malzhaltiger Brotaufstrich der wie Maggi flüssig schmeckt und zum Morgenessen bevorzugt wird), Tim Tam (DIE Guezlimarke der Australier) oder Lamingtonkuchen (weicher Biskuit in Schokoladensauce getunkt und mit Kokosraspeln bestreut). Überraschend fand ich jedoch auch, dass die Preise hier überhaupt nicht billiger sind. Vor allem an der Westküste zahlt man sogar noch mehr als in der Schweiz. Ein Preisvergleich: Ein Bier bekommt man hier nicht unter 8 Dollar (etwa gleich wie SFR). Brot bekommt man hier fast gar nicht denn ungesunder weisser Toast regiert hier. Wenn man dann in eine spezielle Bäckerei geht um richtiges Brot zu kaufen zahlt man schnell 7 Dollar für ein halbes Kilo!!

M - Mirjam? 'Mirtschäm'
Ich hatte einige lustige Erlebnisse mit meinem Namen. Dieser ist in Australien nämlich überhaupt nicht bekannt. Und wenn ich dann auch noch sage, dass ich ihn mit einem J schreibe ist die Verwirrung meistens komplett. So gab mir mein Gastvater in Noosa dann auch schnell den Übernamen 'Mirtschäm'. Er hatte mit meiner Gastmutter vor meiner Ankunft nämlich diskutiert wie man meinen Namen wohl ausspreche. Er war für 'Mirtschäm', sie für 'Miriäm'. Ich stellte mich bei der Ankunft natürlich vor und so nannten sie mich dann auch 'Miriäm'. Als ich eines Abends erzählte, dass in der Schule einige Mühe hätten mit meinem Namen, kullerte er sich vor lachen. Seither bin ich nun halt eben 'Mirtschäm' :-)

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